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Förderanträge zur Sanierung von Wohngebäuden

Liebe Gebäudeeigentümer der Stadt Ebersbach-Neugersdorf, im vergangenen Jahr wurden für die Fördergebiete der »Städtebaulichen Erneuerung« im Stadtgebiet von Ebersbach-Neugersdorf die Fördergebietskonzepte überarbeitet und aktualisiert.

Dies war Voraussetzung für die Fortführung der in unserer Stadt seit etwa 20 Jahren etablierten Städtebauförderprogramme. Im Ergebnis beschloss der Stadtrat im Februar 2012 auch neue Fördergebietskulissen, welche von der Bewilligungsstelle in die Programme »Stadtumbau Ost – Aufwertung« und »Stadtumbau Ost

– Rückbau Wohngebäude« aufgenommen wurden:

• Stadtumbau Ost – Aufwertung:

– Fördergebiet »Aufwertungsgebiet Neugersdorf«

– Fördergebiet »Hermann-Wünsche-Straße«

• Stadtumbau Ost – Rückbau:

– Fördergebiet »Rückbaugebiet Neugersdorf«

Die klassischen Sanierungsgebiete »August-Bebel-Straße« im Ortsteil Neugersdorf und »Stadtkern« im Ortsteil Ebersbach/Sa. stehen vor dem Abschluss. In diesen Gebieten noch verfügbare Finanzhilfen werden in den verbleibenden Jahren bis 2016 nur noch für bereits begonnene Maßnahmen eingesetzt. Neue Maßnahmen können hier nicht mehr gefördert werden.

Ziele und Schwerpunkte in den jeweiligen Fördergebieten

Neben der Durchführung notwendiger kommunaler Maßnahmen liegt der Schwerpunkt der Stadt in den Fördergebieten auf der Unterstützung von privaten Gebäudeeigentümern.

Die wesentlichen Ziele liegen gemäß der Fördergebietskonzepte im Bereich der Aufwertung auf:

• dem Erhalt/der Wiederherstellung des historischen Stadtbildes durch Sanierung stadtbildprägender Gebäude (Schwerpunkt Umgebindehäuser und Denkmale)

• der energetischen Gebäudesanierung

• der Wiedernutzbarmachung leer stehender Bausubstanz und damit verbunden der Belebung der Gebiete

• dem Erhalt bzw. der Ergänzung des öffentlichen und privaten Versorgungsangebotes

• der qualitativen Aufwertung des öffentlichen Raums/des Wohnumfeldes

Schwerpunkte der Zielstellung im Bereich des Rückbaus sind vor dem Hintergrund des starken Bevölkerungsrückgangs seit 1990 (32 % Einwohnerverluste bis Ende 2010 in der Gesamtstadt) und der – demografisch bedingt – ebenfalls negativen Prognose für die Zukunft (bis 2025 voraussichtliche Abnahme um weitere

2.500 Einwohner in der Gesamtstadt) vor allem die Verringerung des dadurch entstehenden Überhangs an Wohnungen. Dies soll mithilfe von (Teil-)Abbrüchen vor allem seit längerem leer stehender und nicht mehr nachnutzbarer Wohngebäude erreicht werden.

Was wird gefördert?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Gebäudesanierungen, sowie Gebäude (teil) Abbrüche mit Finanzhilfen des Bundes und Freistaates Sachsen sowie mit Eigenmitteln der Stadt (bei privaten Maßnahmen als anteilige Zuschüsse) realisiert werden. Die Durchführungszeiträume sind derzeit bis Ende 2020 bewilligt.

Ob Ihr Gebäude in einem der genannten Fördergebiete liegt, können Sie entweder auf unserer Webseite unter www.ebersbach-neugersdorf.de/ Staedtebauliche Foerderprogramme nachsehen. (hier sind die aktuellen Fördergebietspläne zum Download bereitgestellt)

bzw. bei den Ansprechpartnern erfahren (siehe unten).

bis wann sind Förderanträge einzureichen?

Jährlich reicht die Stadt bei der Bewilligungsstelle Fördermittelanträge zur Fortführung der Städtebaulichen Programme ein. In diesen wird auch der Bedarf an Fördermittel für private Gebäudesanierungen bzw. Abbrüche berücksichtigt.

Alle Eigentümer sind aufgerufen, für ihre geplanten Maßnahmen in den jeweiligen Gebieten Förderanträge bei der Stadt einzureichen.

Sollten Sie Maßnahmen an Ihrem/n Gebäude/n planen, so bitten wir um frühzeitige Antragstellung bei der Stadtverwaltung, SG Bau.

Wer ist Ansprechpartner?

Auskunft zu Fördermöglichkeiten sowie zur Antragstellung erhalten Sie beim Sachgebietsleiter Bau, Herrn Lachmann (telefonisch unter 03586 763250 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bzw. bei dem von der Stadt beauftragten Sanierungsträgern.

Für den Ortsteil Ebersbach/Sa.:

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  Ansprechpartner: Herr Lamm
  Telefon: 0351/2551814
  Fax: 0351/ 2551855
  eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  Post: Bodenbacher Str. 95
  01277 Dresden

 

Quelle: Spreequellbote Ausgabe November 2013